Mittwoch, April 04, 2007

Abschiebung im "Freistaat"

Habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, warum ich über die blau-orange-braunen Rülpser, Politiker der FPÖ und des BZÖ, so ungern schreibe? Nun ja, abgesehen von der Dummheit, dem Rassismus, der Provinzialität, der Engstirnigkeit, der Unmenschlichkeit und der hohlen Sager, die in diesen Parteien, laut meiner Ansicht, verbreitet sind, gibt es auch noch einen weiteren Grund: Es ist mir einfach zu blöd!

Aber von Zeit zu Zeit begehe ich dann doch den Fehler, über diesen oder jenen der Rülpser zu schreiben, die eigentlich der Rede nicht wert sind. Heute ist es einer der Oberrülpser. Der Jörg, der schon seit Jahren deutlich macht, dass er irgendwelche, undefinierbaren, Probleme haben muss. Er ließ in einem offenen Brief an Justizministerin Berger von sich hören. In diesem forderte er die sofortige Verlegung (Abschiebung???) des Helmut Elsner aus dem kärtnerischen Kurort Althofen zurück nach Wien. Helmut Elser, der im Brief als "Wirtschaftskrimineller" bezeichnet wird, obwohl für ihn die Unschuldsvermutung gilt, würde dem Image von Kärnten abträglich sein.

Dass die Rülpser eine generelle Neigung haben, alles und jeden abschieben zu wollen, ist ja gemeinhin bekannt. Doch dass dies mittlerweile solche Ausmaße annimmt, dass selbst innerhalb von Österreich abgeschoben werden sollte, ist doch eine völlig neue Illussion. Wieso tun mir die Rülpser nicht einmal den Gefallen und schieben sich selbst aus der politischen Landschaft ab? Dorthin, wo die Rülpser hingehören - ins Wirtshaus, fernab der politischen Bühne, wo die Rülpser keinen Schaden anrichten können.

Auch wenn Herr Elsner alles andere als ein Sympathieträger ist, so hat er doch das Recht auf die bestmögliche medizinische Betreuung im Rahmen der Gesetze. Wenn dies eine Rehabilitation nach einer Herzoperation in einem Kärntner Kurort einschließt, so schließt es dies eben ein. Österreich ist ein Rechtstaat und das ist gut so - da können die Rülpser rülpsen wie sie wollen, sie werden daran, zum Glück, nichts ändern können.

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

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