Darf ich vorstellen - Sancho, mein Nachbar. Er erhält nun zum ersten mal einen Auftritt auf dieser Weblog. Nicht das Sancho besonders wäre, ich kann ihn nicht einmal gut leiden. Überdies ist Sancho eigentlich ein ziemlich ungemütlicher, ja fast schon misantropischer Mensch. Wir versuchen auch immer, wann immer es nur irgendwie möglich ist, uns aus den Weg zu gehen. Dies hat seine Gründe, Sancho ist leidenschaftlicher Nasenbohrer, er flucht, er trinkt und steht an freien Tagen kaum vor 14 Uhr auf. Ein richtiger Penner dieser Typ und eben alles was ich nicht bin zumahl ich das Nasenbohren aus meinem tiefsten Inneren verabscheue und auch moralisch ablehne, nicht fluche, wenig trinke und an freien Tagen oftmals schon sehr früh aufstehe um die Morgenluft zu genießen und ein Wenig Sport zu betreiben oder einfach nur ein gutes Buch zu lesen. Ja, wir haben keine Gemeinsamkeiten und mögen uns nicht.
Aber trotzdem ergab es sich eines Tages, dass ich, der ich ja ein aufgeklärter und kultivierter Mensch bin (immerhin lese ich nicht nur täglich die Zeitung sondern auch Wirtschafts- und Politmagazine, ich war schon einmal im Theater und kenne die besten Musikbands abseits der Mainstream-Kommerz-Popbranche) trotz all meiner Bemühungen Sancho aus dem Weg zu gehen auf diesen feisten und ganz und gar unguten Mensch traf. Es geschah folgendermaßen.
Eines Tages beschloss meine Netzwerkkarte meines Computers in unbefristeten Streik zu treten. Als Verfechter von Solidarität, Anhänger und Mitglied der Gewerkschaft akzeptierte ich diesen Streik und entließ meine Netzwerkkarte, die bis dahin ein treuer Mitarbeiter gewesen war, in die Wohlverdiente Pension samt immerwährendem Urlaub auf den Sperrmüllplatz und begann alsbald nach einem adäquaten Nachfolger Ausschau zu halten, im Wissen, dass diese Nachfolge-Netzwerkkarte wohl nie ein so inniges Verhältnis zu mir aufbauen könnte wie es die alte getan hatte. Trotzdem suchte ich ein Computer- und Elektrofachgeschäft auf. Keine Netzwerkkarte schien meinen hoch gestellten Anforderungen zu entsprechen, zu schmerzlich war die Erinnerung an die alte und genau zu dem Zeitpunkt als ich schon, mit Tränen in den Augen, aufgeben wollte erspähte ich sie. Eine Netzwerkkarte vom selben Hersteller wie meine verblichene und nicht nur das, es war sogar das selbe Modell wenn auch modifiziert. Nun wichen meine Tränen der Trauer wahren Freudentränen - es war Liebe auf den ersten Blick. Gelassen und ruhigen Schrittes marschierte ich auf das Regal zu, streckte meine Hand nach ihr aus und spürte auf einmal etwas sonderbares. Ein Blick genügte - es war eine Hand und nachdem eine Hand von mir nach der Netzwerkkarte grabschte und die zweite (nachdem ich zwei Hände habe) lässig in meiner Hosentasche ruhte konnte dies nichts Gutes bedeuten. Ich schaute zu meiner Rechten und erspähte ihn - Sancho.
Wir musterten uns mißtrauisch (wie wir es ja schon früher in der Sandkiste taten nachdem wir gleich alt sind) und dann geschah das Unglaubliche. Dieser Tropf riss die Netzwerkkarte in seine Richtung doch diese Rechnung hatte er ohne mich gemacht. Ich leistete Widerstand und so zerrten wir und zerrten wir doch es schien ein ausgeglichenes Kräftemessen zu sein sodass wir beide vom Gezerre abließen. Sancho, der von Fair-Play natürlich keine Ahnung hatte, hatte jedoch noch ein As im Ärmel. Mit seiner zweiten Hand (denn auch er hat zwei Hände) begann er damit, provokativ in der Nase zu bohren und alsbald das Resultat seiner Bohrerei, nähmlich kleine Rotzkügelchen, bedrohlich in meine Richtung zu schnippsen. Doch wenn er nun meinte ich würde angewidert klein beigeben, dann hatte er meine leichte Frühjahrsbronchitis (die mich jedes Frühjahr für eine Woche ereilt) bei weitem unterschätzt. So begann ich nun meinerseits zu Husten, am Beginn hüstelnd doch stetig anschwellend bis es zu einem Urzeitlichen Gehuste wurde. Um zu zeigen wie ernst ich es meinte begann ich auch noch ab und an zu niesen, drehte ich mich dabei in seine Richtung und hielt mir nicht einmal meine zweite Hand vor dem Mund. Wenn dieser Dreckskerl Rotz sät dann wird er Millionen Bazillen aus meinem Lungenflügel ernten. Die ersten Schaulustigen begannen für uns Interesse zu entwickeln.
Doch der Krieg begann - selbst in mir stieg ein Gefühl der Wut und des Zorns hoch und so begab es sich, dass wir beide auf einander losgingen, jeder eine Hand auf der Verpackung der Netzwerkkarte und die zweite am Hals des Kontrahenten. So taumelten wir würgend durch das Geschäft, überliefen im Eifer des Gefechtes eine alte Dame (was uns heute sehr leid tut - sogar Sancho, dies muss ich der Fairness halber anmerken) und landeten schließlich im Wühlkorb für alte, verbilligte Computerspiele. Nun begannen wir uns durch heftige Faustschläge gegen die Nieren und die Leber des jeweils anderen zu traktieren. Wenn zu diesem Zeitpunkt nicht der Fililleiter samt gesamten Mitarbeiterstab angerückt wäre, wir hätten uns wahrscheinlich gegenseitig totgeschlagen doch nun holten sie uns, mit zerrauften Frisuren, zerknitterten Klamotten und blutenden Nasen aus den Wühltisch. Zu unserem Glück sah der Filialleiter von einer Anzeige ab, da er meinte, er würde die Fotos von uns beiden im Wühltisch sehr gut für eine Konzernweite Werbeaktion gebrauchen können und damit wäre seine Beförderung sicher - wir mussten nur Einverständniserklärungen zur Veröffentlichung der Bilder unterzeichnen. Des weiteren bekam keiner von uns, dies war wahrscheinlich als erzieherische Maßnahme gedacht, die heiß umkämpfte Netzwerkkarte und auch die alte Dame konnte sich auf Grund ihres fortgeschrittenen Alzheimers nicht mehr darin erinnern, überlaufen worden zu sein.
Sancho und ich sprachen seit diesem Tag kein Wort miteinander doch jedes mal wenn wir uns zufällig begegnen habe ich das Gefühl kleine Rotzkügelchen in meine Richtung fliegen zu sehen und mich überkommt ein gewisser Hust- und Niesreiz. Die Schlacht wurde zwar nicht gewonnen doch der Kalte Krieg ist noch lange nicht aus.
Freitag, April 15, 2005
Ideenfindung
Nein, heute gibt es kein Posting. Es ist zum alle-Haare-einzeln-ausreißen! Der vollkommene Kreativitätsverlust des Autors ist eingetreten. Ihm fällt nichts ein, nicht einmal etwas, über das er NICHT schreiben könnte. Doch der Autor gibt nicht so leicht auf. Er beginnt damit, durch möglichst sinnlose Aktionen eine möglichst sinnvolle oder aber auch nur irgendeine Idee oder Eingebung zu erhalten.
Nun schnappt er sich seine Zahnbürste und putzt sich die Zähne. Nicht das er dies nicht schon gleich nach dem Aufstehen in aller Früh getan hat (denn dieser Autor ist beizeiten ein Frühaufsteher), doch es kann nicht schaden sich noch einmal die Zähne zu putzen. Aber es scheint nichts zu nützen, nicht einmal die Grimassen die er vor dem Spiegel schneidet und der "Zahnpastabart" der ihm vom Kinn tropft scheint in ihm eine Idee hervorzubringen. Nach einigen weiteren Grimassen und der Erkenntnis nicht gut beim Grimassenschneiden zu sein gibt er die "Mission Zähneputzen" auf.
Aber so leicht lässt sich unser Autor nicht entmutigen - wenn er schon nichts veröffentlicht dann möchte er wenigstens wissen was er nicht veröffentlicht. So erinnert er sich an einen Artikel, dass ein Kopfstand nicht nur die Hirndurchblutung sondern auch die Hirnleistung fördern würde. Nach einigen Beinahe-Umfällen gelingt es unserem Autor sich in den Kopfstand zu schwingen. Er steht Kopf und steht Kopf doch außer der Erkenntnis, durch einen Kopfstand einen roten Kopf zu erhalten ist nichts produktives in ihm passiert.
Nun wird er unruhig, so lange hat es bei ihm noch nie gedauert bis er eine Idee hatte. Er beschließt das Sport ein wohl mehr als geeignetes Mittel zur Ideenfindung sei. Also begibt er sich auf eine mindestens 80 Kilometer lange Kurzradtour in deren Verlauf er beinahe von einer älteren Pensionistin angefahren wird, er sämtliche Verkehrsregeln bricht (Einbahnstraßen sind für ihn mehr als obsolet) und er schließlich und endlich sportlich gestählt jedoch um keine Idee reicher unter der Dusche steht.
Nachdem das Duschen mehr der Körperhygiene als der Ideenfindung diente und er somit keine ideenmäßigen Erfolge feiern konnte, beginnt er nun damit alles auf eine Karte zu setzen. Ein Generalangriff auf die Sinnesorgane. So dröhnt nun zum Einen laute Musik an sein Ohr, während er den Fernseher angestellt hat um daneben in einem alten Manuskript zu lesen. Dazu hüpft er noch mehrmals auf der Couch auf und ab um schließlich und endlich zu erkennen - er hat keine Idee und wird deshalb kein Posting verfassen.
Nun fühlt er sich befreit, er hat sich damit abgefunden nichts zu veröffentlichen zumal er ja auch nichts veröffentlichen muss. Er, das Opfer seines Ehrgeizes, hat nun endlich erkannt, dass Ideen nicht herbeiführbar sind sondern dem Zufall der Chaostheorie entspringen und somit keinerlei kognitive Basis haben.
Aber halt, das Posting ist fertig. Der Autor hatte doch eine Idee, er schrieb darüber nicht zu schreiben und hat damit sogar ein perfektes Beispiel für Metakommunikation erschaffen. Und nun erkennt er, dass es sich mit dem Verfassen genauso verhält wie mit dem Leben an sich - es gibt immer einen Weg um ein Ziel zu erreichen und oftmals ist ein Seiten- oder Hintereingang genauso zielführend wie der pompös gestaltete Vordereingang. Stolz auf diese Metapher drückt er nun die Publish-Button und bestaunt sein neuestes Werk. Ihm übrigen würde er wahrscheinlich noch erwähnen: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be.
Nun schnappt er sich seine Zahnbürste und putzt sich die Zähne. Nicht das er dies nicht schon gleich nach dem Aufstehen in aller Früh getan hat (denn dieser Autor ist beizeiten ein Frühaufsteher), doch es kann nicht schaden sich noch einmal die Zähne zu putzen. Aber es scheint nichts zu nützen, nicht einmal die Grimassen die er vor dem Spiegel schneidet und der "Zahnpastabart" der ihm vom Kinn tropft scheint in ihm eine Idee hervorzubringen. Nach einigen weiteren Grimassen und der Erkenntnis nicht gut beim Grimassenschneiden zu sein gibt er die "Mission Zähneputzen" auf.
Aber so leicht lässt sich unser Autor nicht entmutigen - wenn er schon nichts veröffentlicht dann möchte er wenigstens wissen was er nicht veröffentlicht. So erinnert er sich an einen Artikel, dass ein Kopfstand nicht nur die Hirndurchblutung sondern auch die Hirnleistung fördern würde. Nach einigen Beinahe-Umfällen gelingt es unserem Autor sich in den Kopfstand zu schwingen. Er steht Kopf und steht Kopf doch außer der Erkenntnis, durch einen Kopfstand einen roten Kopf zu erhalten ist nichts produktives in ihm passiert.
Nun wird er unruhig, so lange hat es bei ihm noch nie gedauert bis er eine Idee hatte. Er beschließt das Sport ein wohl mehr als geeignetes Mittel zur Ideenfindung sei. Also begibt er sich auf eine mindestens 80 Kilometer lange Kurzradtour in deren Verlauf er beinahe von einer älteren Pensionistin angefahren wird, er sämtliche Verkehrsregeln bricht (Einbahnstraßen sind für ihn mehr als obsolet) und er schließlich und endlich sportlich gestählt jedoch um keine Idee reicher unter der Dusche steht.
Nachdem das Duschen mehr der Körperhygiene als der Ideenfindung diente und er somit keine ideenmäßigen Erfolge feiern konnte, beginnt er nun damit alles auf eine Karte zu setzen. Ein Generalangriff auf die Sinnesorgane. So dröhnt nun zum Einen laute Musik an sein Ohr, während er den Fernseher angestellt hat um daneben in einem alten Manuskript zu lesen. Dazu hüpft er noch mehrmals auf der Couch auf und ab um schließlich und endlich zu erkennen - er hat keine Idee und wird deshalb kein Posting verfassen.
Nun fühlt er sich befreit, er hat sich damit abgefunden nichts zu veröffentlichen zumal er ja auch nichts veröffentlichen muss. Er, das Opfer seines Ehrgeizes, hat nun endlich erkannt, dass Ideen nicht herbeiführbar sind sondern dem Zufall der Chaostheorie entspringen und somit keinerlei kognitive Basis haben.
Aber halt, das Posting ist fertig. Der Autor hatte doch eine Idee, er schrieb darüber nicht zu schreiben und hat damit sogar ein perfektes Beispiel für Metakommunikation erschaffen. Und nun erkennt er, dass es sich mit dem Verfassen genauso verhält wie mit dem Leben an sich - es gibt immer einen Weg um ein Ziel zu erreichen und oftmals ist ein Seiten- oder Hintereingang genauso zielführend wie der pompös gestaltete Vordereingang. Stolz auf diese Metapher drückt er nun die Publish-Button und bestaunt sein neuestes Werk. Ihm übrigen würde er wahrscheinlich noch erwähnen: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be.
Donnerstag, April 14, 2005
BZ.... WAS???
Das Leben eines politisch interessierten Bürgers von Österreich, diesem Aburdistan in Mitteleuropa, erweist sich dieser Tage wieder als mehr denn aufregend. Spaltete sich nicht unlängst eine Gruppe von rechtsnationalistischen ehemaligen blau-braunen Rülpsern der rechtsradikalen FPÖ von dieser Elendspartei ab und gründete das orange-braune BZ... Irgendwas unter Vorsitz von diesem meiner persönlichen Ansicht (es handelt sich hierbei um ein Werturteil lt. Mediengesetz und um keine Tatsachenbehauptung) manisch-depressiven und schwer verhaltensgestörten Notnagel Jörg Haider. Dieses BZ... (wie hießen die noch mal?) könnte ja jedem mehr als egal sein, wenn sich diese bei keiner Wahlt gewählte Partei nicht in Koalition mit der allseits "geliebten" rechtskonservativen Volkspartei befände. Wo gibt es denn so etwas? Eine nicht gewählte Partei bekleidet Regierungsämter in einem demokratischen Land? Das ist nun wirklich ein hartes Stück. Lachten wir nicht über die U.S.A. und mokierten uns darüber dass der wahnsinnige Texaner George W. Bush mit weniger Stimmen als Al Gore trotzdem zu seiner ersten Präsidentschaft erlangte? Doch daran war das Wahlmänner-System der U.S.A. und "eifrige" Stimmenauszähler in Florida schuld. Was ist die Ausrede der Regierung für diese nicht demokratisch legitimierte Koalitionspartei BZ... (wahrscheinlich etwas mit Bordstein oder Broccoli)?
Natürlich ist die Spaltung der rechtsradikalen FPÖ samt der Gründung der BZ... (Blockbau???) nicht nur ein Nachteil - es bleiben ja die selben Versager in der Regierung, sie sind ja jetzt nur orange-braun statt blau-braun - wir können damit berechtigte Hoffnungen anstellen, nach der nächsten Nationalratswahl weder von der gespaltenen FPÖ noch vom abgespaltete BZ... (oder doch der Name einer Bank?) belästigt zu werden. Jedoch sollte diese Wahl nicht erst im Jahr 2006 sondern am besten gleich morgen stattfinden. Sagen wir Adieu zu den Irren von Rechts-Außen und am besten jagen wir kraft demokratischer Wahlen noch Schüssels ÖVP aus der Regierungsverantwortung denn wer will diese Schmierenkomödie noch länger mitansehen?
Natürlich ist die Spaltung der rechtsradikalen FPÖ samt der Gründung der BZ... (Blockbau???) nicht nur ein Nachteil - es bleiben ja die selben Versager in der Regierung, sie sind ja jetzt nur orange-braun statt blau-braun - wir können damit berechtigte Hoffnungen anstellen, nach der nächsten Nationalratswahl weder von der gespaltenen FPÖ noch vom abgespaltete BZ... (oder doch der Name einer Bank?) belästigt zu werden. Jedoch sollte diese Wahl nicht erst im Jahr 2006 sondern am besten gleich morgen stattfinden. Sagen wir Adieu zu den Irren von Rechts-Außen und am besten jagen wir kraft demokratischer Wahlen noch Schüssels ÖVP aus der Regierungsverantwortung denn wer will diese Schmierenkomödie noch länger mitansehen?
Weltreise mit Absurdistan
Wir, die Absurdistan Inc., freuen uns, Ihnen unser neuestes Weltreiseangebot anbieten zu können. Dieses Angebot wird Ihnen, als gelangweilter und gestresster moderner Mensch, sicherlich einiges bieten können und wir haben keine Kosten und Mühen gescheut um so noch besser auf Sie eingehen zu können.
Wir beginnen die Reise vom europäischen Flughafen Ihrer Wahl und starten sogleich in der Guantanamo Bay. Dort angekommen erhalten Sie zuerst eine landesüblich fußgerollte Havannah (für die Kleinen gibt es echtes Zuckerrohr) und wir beginnen mit der Führung durch das größte Folterlager der Welt. Ein echtes Zuckerl stellt natürlich die private Foltervorführung von echten U.S. amerikanischen GI´s an mutmaßlichen Terroristen dar. Lehnen Sie sich zurück und sehen Sie zu wie Menschen, die niemals einem ordentlichen Gericht zugeführt wurden, nach Lust und Laune gefoltert werden. Das schafft Laune und am besten rauchen Sie noch die erhaltene Havannah Zigarre um dieses Erlebnis noch besser wahrnehmen und für immer in Ihrem Gedächtnis behalten zu können.
Nach der ersten Station in der Guantanamo Bay führt uns die Reise weiter nach Rio de Janeiro wo Sie im klimatisierten Absurdistan Bus sicher und angenehm temperiert die Straßenkinder Brasiliens beim Verhungern beobachten dürfen. Ebenso ist eine Fahrt in eine der zahlreichen Favelas geplant. Wer hierbei seinen Armuts-Voyeurismus noch nicht befriedigen kann, dem bieten wir noch einen Besuch und Rundgang in einem der zahlreichen verfallen Betonbauten der Stadt an - verzweifelte Mieter und drogenabhängige, gestrandete Existenzen inklusive. Wenn das nicht der Hit Ihres nächsten Dia-Abends wird, was dann?
Von Rio aus geht die Reise direkt weiter nach Texas, wo Sie die einzigartige Möglichkeit haben, ein Gefängnis zu besuchen wo wirklich und tatsächlich zum Tode verurteilte Menschen einsitzen. Doch nicht nur das, Sie dürfen sogar die legendäre "Green Mile", den Todestrakt, besuchen und dort die zukünftig Hingerichteten betrachten. Als kleines Souvenir können Sie noch einen lässigen elektrischen Stuhl mit integrierten Akku erwerben. Damit können Sie Insekten nach Lust und Laune zum Tode verurteilen und sie sogleich hinrichten. Richter und Henker zugleich - so kann man auch den Kleinen unter uns spielerisch das U.S. amerikanische Gerichtssystem beibringen.
Doch nun verlassen wir die zivilisierte Welt und begeben uns nach Thailand. Dieses Land bietet neben seinem kulturellen Reichtum und seiner landschaftlichen Schönheit auch noch die Möglichkeit, fette, deutsche Sextouristen im Urlaub die die Not der Einheimischen schamlos ausnutzen zu bestaunen. Na wenn das keine Errungenschaft der globalen Wirtschaft und der internationalen Kulturindustrie ist!
Von Thailand können wir danach sogleich nach China reisen und so erfahren, wie wenig das kommunistische System der Volksrepublik China doch mit dem Kommunismus an sich gemein hat. Ebenso dürfen wir Menschenrechtsverletzungen èn masse bestaunen und mit ein Wenig Glück erhalten Sie sogar noch Stadionkarten für die beliebten und begehrten Massenerschießungen von Dissidenten.
Nun verlassen wir Asien kurz um uns in Australien ein echtes Aborigine Dorf anzusehen. Dort können Sie erfahren, dass die eingewanderten Europäer die Ureinwohner schon derart mit Ihrer Kultur vergiftet haben, dass diese nun durchwegs alkoholkranke Wracks, unfähig für sich und ihre Familien zu sorgen, geworden sind. Nebenbei dürfen Sie noch Känguruhs auf einer der zahlreichen Outback-Straßen überfahren und Koalas nach Herzenlust verprügeln. Für die Kleinen unter uns haben wir auch noch Baby-Koalas in Reserve, damit schließen wir unfaire Kampfbedingungen aus.
Unser nächster Programmpunkt liegt in Afrika wo Sie sich echte Bürgerkriege, angestachelt von europäischen und U.S. amerikanischen Großkonzernen, und Menschen die in Folge von Unterernährung sterben ansehen können. Nebenbei haben wir noch eine Safari geplant wo Sie mit etwas Glück eines der seltenen Breitmaulnashörner sicher und gemütlich vom klimatisierten Jeep aus erlegen können. Sie sind dann Großwildjäger und somit schon fast so etwas wie ein Held.
Danach geht es schnurstracks wieder nach Hause wo Sie festsellen werden, dass Ihr Job wegrationalisiert wurde, Ihre einst so schöne Wohngegend zur Favela verkommen ist und auf einmal ein totalitäres Regime, finanziert von mächtigen Wirtschaftsbossen, an der Macht ist - doch kein Problem für Sie, Sie haben ja eine Weltreise mit der Aburdistan Inc. gemacht und sind nun mit bestens vertraut mit Armut, Hinrichtungen, Sextourismus, Bürgerkriegen und Elendsviertel.
Im übrigen möchten wir noch anmerken dass wir auch nicht mehr glauben that the kids are allright even if they just might be.
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Wir beginnen die Reise vom europäischen Flughafen Ihrer Wahl und starten sogleich in der Guantanamo Bay. Dort angekommen erhalten Sie zuerst eine landesüblich fußgerollte Havannah (für die Kleinen gibt es echtes Zuckerrohr) und wir beginnen mit der Führung durch das größte Folterlager der Welt. Ein echtes Zuckerl stellt natürlich die private Foltervorführung von echten U.S. amerikanischen GI´s an mutmaßlichen Terroristen dar. Lehnen Sie sich zurück und sehen Sie zu wie Menschen, die niemals einem ordentlichen Gericht zugeführt wurden, nach Lust und Laune gefoltert werden. Das schafft Laune und am besten rauchen Sie noch die erhaltene Havannah Zigarre um dieses Erlebnis noch besser wahrnehmen und für immer in Ihrem Gedächtnis behalten zu können.
Nach der ersten Station in der Guantanamo Bay führt uns die Reise weiter nach Rio de Janeiro wo Sie im klimatisierten Absurdistan Bus sicher und angenehm temperiert die Straßenkinder Brasiliens beim Verhungern beobachten dürfen. Ebenso ist eine Fahrt in eine der zahlreichen Favelas geplant. Wer hierbei seinen Armuts-Voyeurismus noch nicht befriedigen kann, dem bieten wir noch einen Besuch und Rundgang in einem der zahlreichen verfallen Betonbauten der Stadt an - verzweifelte Mieter und drogenabhängige, gestrandete Existenzen inklusive. Wenn das nicht der Hit Ihres nächsten Dia-Abends wird, was dann?
Von Rio aus geht die Reise direkt weiter nach Texas, wo Sie die einzigartige Möglichkeit haben, ein Gefängnis zu besuchen wo wirklich und tatsächlich zum Tode verurteilte Menschen einsitzen. Doch nicht nur das, Sie dürfen sogar die legendäre "Green Mile", den Todestrakt, besuchen und dort die zukünftig Hingerichteten betrachten. Als kleines Souvenir können Sie noch einen lässigen elektrischen Stuhl mit integrierten Akku erwerben. Damit können Sie Insekten nach Lust und Laune zum Tode verurteilen und sie sogleich hinrichten. Richter und Henker zugleich - so kann man auch den Kleinen unter uns spielerisch das U.S. amerikanische Gerichtssystem beibringen.
Doch nun verlassen wir die zivilisierte Welt und begeben uns nach Thailand. Dieses Land bietet neben seinem kulturellen Reichtum und seiner landschaftlichen Schönheit auch noch die Möglichkeit, fette, deutsche Sextouristen im Urlaub die die Not der Einheimischen schamlos ausnutzen zu bestaunen. Na wenn das keine Errungenschaft der globalen Wirtschaft und der internationalen Kulturindustrie ist!
Von Thailand können wir danach sogleich nach China reisen und so erfahren, wie wenig das kommunistische System der Volksrepublik China doch mit dem Kommunismus an sich gemein hat. Ebenso dürfen wir Menschenrechtsverletzungen èn masse bestaunen und mit ein Wenig Glück erhalten Sie sogar noch Stadionkarten für die beliebten und begehrten Massenerschießungen von Dissidenten.
Nun verlassen wir Asien kurz um uns in Australien ein echtes Aborigine Dorf anzusehen. Dort können Sie erfahren, dass die eingewanderten Europäer die Ureinwohner schon derart mit Ihrer Kultur vergiftet haben, dass diese nun durchwegs alkoholkranke Wracks, unfähig für sich und ihre Familien zu sorgen, geworden sind. Nebenbei dürfen Sie noch Känguruhs auf einer der zahlreichen Outback-Straßen überfahren und Koalas nach Herzenlust verprügeln. Für die Kleinen unter uns haben wir auch noch Baby-Koalas in Reserve, damit schließen wir unfaire Kampfbedingungen aus.
Unser nächster Programmpunkt liegt in Afrika wo Sie sich echte Bürgerkriege, angestachelt von europäischen und U.S. amerikanischen Großkonzernen, und Menschen die in Folge von Unterernährung sterben ansehen können. Nebenbei haben wir noch eine Safari geplant wo Sie mit etwas Glück eines der seltenen Breitmaulnashörner sicher und gemütlich vom klimatisierten Jeep aus erlegen können. Sie sind dann Großwildjäger und somit schon fast so etwas wie ein Held.
Danach geht es schnurstracks wieder nach Hause wo Sie festsellen werden, dass Ihr Job wegrationalisiert wurde, Ihre einst so schöne Wohngegend zur Favela verkommen ist und auf einmal ein totalitäres Regime, finanziert von mächtigen Wirtschaftsbossen, an der Macht ist - doch kein Problem für Sie, Sie haben ja eine Weltreise mit der Aburdistan Inc. gemacht und sind nun mit bestens vertraut mit Armut, Hinrichtungen, Sextourismus, Bürgerkriegen und Elendsviertel.
Im übrigen möchten wir noch anmerken dass wir auch nicht mehr glauben that the kids are allright even if they just might be.
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Freitag, April 08, 2005
Shopping in Absurdistan
Sehr verehrte Damen, geehrte Herren!
Heute habe ich die große Ehre und zugleich das Vergnügen Ihnen die neue Warenpalette der Absurdistan Inc. vorzustellen. Genauer handelt es sich hierbei um die Miguel de Cervantes Kollektion - benannt nach einem der berühmtesten Politopfer der vergangenen Jahrzehnte.
Doch kommen wir gleich zu den Produkten.
Produkt 1 - der originale Miguel de Cervantes Flaschenöffner
Der Miguel de Cervantes Flaschenöffner besticht vor allem durch sein formvollendetes Design. Die Krümmung einer Ellipse weicht im obersten Drittel einer asymptotisch anmutenden, säulenartig im altgriechischen Stil geformten bikonvexen Stahlkonstruktion. Farblich ist der Miguel de Cervantes Flaschenöffner eher dem klassischen Element der kreativen Farbgestaltung zuzurodnen - was ihn zum perfekten, einen zeitlosen und ewig jungen Geschenk für alle Anlässe macht. Dieser Flaschenöffner ist derart schön und stylisch, dass auf die Funktionalität dieses komplexen Gerätes leider weder Zeit noch Ressourcen verschwendet werden durften. Deshalb ist der Miguel de Cervantes Flaschenöffner auch nicht zur tatsächlichen Anwendung gedacht sondern sollte einfach jedwede Besteckschublade zu neuem Glanz verhelfen. Kaufen Sie noch heute - den Miguel de Cervantes Flaschenöffner um sagenhafte € 99,99 und machen Sie aus Ihrer Besteckschublade eine kleine Schatztruhe oder zeigen Sie Ihren Freunden, Verwandten oder Ihrer Liebsten einfach Ihre Wertschätzung indem Sie dieses freudebringendes Gerät verschenken.
Produkt 2 - das unsichtbare T-Shirt
Das unsichtbare T-Shirt ist wie der Name schon sagt unsichtbar weil nicht tatsächlich in der Realität vorhanden. Dieses Produkt hat jedoch pädagogischen Wert indem es die Phantasie des Besitzers dahingehend animiert, sich ein eigenes Bild des unsichtbaren Miguel de Cervantes T-Shirt vorzustellen. Gekoppelt wird das unsichtbare T-Shirt noch mit einem besonderen Goodie. Sie haben die Möglichkeit originale Miguel de Cervantes Blockzetteln zu kaufen, auf denen Sie die Erkenntnisse Ihres Kreativitätsprozesses verewigen können. Sogenannte "unsichtbare T-Shirt Parties" erfreuen sich, wie wir erfahren haben, immer größerer Beliebtheit. Auf diesen Parties kann man mit seinen Freunden und Bekannten nach Lust und Laune seine Erfahrungen mit den unsichtbaren T-Shirts austauschen und dazu noch regen Tauschhandel mit den Blockzetteln betreiben. Wie wir gehört haben soll es schon regelrechte Stars in der Szene geben. Kaufen Sie noch heute Ihr unsichtbares T-Shirt zum sagenhaften Einstiegspreis von €29,85 und bestellen Sie dazu noch den originalen Miguel de Cervantes Blockzettel um €99,99. Des weiteren Stellen wir bei Bedarf noch gerne eine Anleitung für eine "unsichtbare T-Shirt Party" zum Unkostenbeitrag von €15,55 zur Verfügung. Betreten Sie die Galaxis des unsichtbaren - mit Miguel de Cervantes unsichtbaren T-Shirt und den dazugehörigen Perifalien.
Produkt 3 - die Schuhe ohne Sohle
Miguel de Cervantes´ Schuhe ohne Sohle sind DAS modische Must der Saison. Mit diesen aus Holz bestehenden sohlenlosen Schuhen sind Sie garantiert der Mittelpunkt jeder sommerlichen Cocktailparty. Des weiteren sind Sie aus medizinischer Sicht vor allem Menschen mit starken Fußgeruch und Topmanagern der Hochfinanz zu empfehlen. Mit diesen Schuhen haben Sie garantiert immer das Gefühl geerdert zu sein und Sie können mit Fug und Recht behaupten, "Ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde!". Bestellen Sie noch heute zum Vorzugspreis das Modell "Eibenholz" um € 235,-- oder das günstigere Modell "Grüße vom Sperrmüllplatz" um sagenhafte und unerreichbare € 137,--. Miguel de Cervantes´sohlenlose Schuhe - and you´ll never walk alone.
Produkt 4 - das Pensionsversicherungsabo
Das Miguel de Cervantes Pensionsversicherungsabo beschützt Sie mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit davor, in der Pension als armer und unterpriviligierter bzw. unversorgter Mensch dahin vegetieren zu müssen. Wie wir dies anstellen? Ganz einfach, Sie werden Ihre Pension nicht erleben und bezahlen erst nach Ihrem Tod mit Ihrem gesamten Vermögen, dass Sie der Absurdistan Inc. testamentarisch überschreiben. Dafür erhalten Sie in Ihren letzten Jahren des aktiven Erwerbslebens täglich frisches Gemüse aus Tchernobyl, leckeren Fisch aus dem Baikalsee und zum Drüberstreuen noch echtes britisches BSE - Rindfleisch. Wir können Ihnen garantieren, Sie werden Ihre Pension dadurch niemals erleben und somit sind Sie all Ihre finanziellen Pensionssorgen los. Ein weiterer positiver Effekt hierbei ist sicherlich auch das Fernbleiben des gefürchteten Pensionsschocks. Unterschreiben Sie noch heute - das Miguel de Cervantes Pensionsversicherungsabo
Produkt 5 - der imaginäre Freund
Keiner mag Sie! Auch wenn Sie es niemals zugeben würden, Sie wissen es, die Absurdistan Inc. weiß es. Deshalb haben wir für Sie den imaginären Freund zum kaufen kreiert. Bei diesem imaginären Freund handelt es sich nicht um irgendjemanden sondern um Miguel de Cervantes persönlich. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Miguel de Cervantes war berühmt (somit sind sie der Freund einer Berühmtheit), er widerspricht nicht und wenn man seine Anwesenheit nicht mehr wünscht, kann man das Zertifikat zur imaginären Freundschaft (bunt mit Scherpe) einfach in die Ecke legen. Des weiteren haben Sie durch die imaginäre Freundschaft mit Miguel de Cervantes die Möglichkeit, durch kleinen Aufpreis, Mitglieder der weltweiten "Miguel de Cervantes friendship community" zu werden. Sie werden nie mehr alleine sein, weder zu Hause vor dem Fernseher, noch beim abendlichen Ausgehen denn das Miguel de Cervantes imaginäre Freundschafts Zertifikat passt in jede Hosentasche oder Handtasche. Greifen Sie zu, Sie erhalten das Zertifikat zum einmaligen Vorteilspreis von € 1.500,-- und gegen eine Gebühr von € 200,-- werden Sie Mitgleid in der "Miguel de Cervantes friendship community".
Sie haben das Gefühl diese Produkte seien sinnlos und würden keinen Zweck erfüllen? Dann denken Sie mal scharf und ordentlich nach ob die letzten drei Dinge die Sie im Einkaufszentrum erstanden haben wirklich nötig gewesen wären!!!
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Heute habe ich die große Ehre und zugleich das Vergnügen Ihnen die neue Warenpalette der Absurdistan Inc. vorzustellen. Genauer handelt es sich hierbei um die Miguel de Cervantes Kollektion - benannt nach einem der berühmtesten Politopfer der vergangenen Jahrzehnte.
Doch kommen wir gleich zu den Produkten.
Produkt 1 - der originale Miguel de Cervantes Flaschenöffner
Der Miguel de Cervantes Flaschenöffner besticht vor allem durch sein formvollendetes Design. Die Krümmung einer Ellipse weicht im obersten Drittel einer asymptotisch anmutenden, säulenartig im altgriechischen Stil geformten bikonvexen Stahlkonstruktion. Farblich ist der Miguel de Cervantes Flaschenöffner eher dem klassischen Element der kreativen Farbgestaltung zuzurodnen - was ihn zum perfekten, einen zeitlosen und ewig jungen Geschenk für alle Anlässe macht. Dieser Flaschenöffner ist derart schön und stylisch, dass auf die Funktionalität dieses komplexen Gerätes leider weder Zeit noch Ressourcen verschwendet werden durften. Deshalb ist der Miguel de Cervantes Flaschenöffner auch nicht zur tatsächlichen Anwendung gedacht sondern sollte einfach jedwede Besteckschublade zu neuem Glanz verhelfen. Kaufen Sie noch heute - den Miguel de Cervantes Flaschenöffner um sagenhafte € 99,99 und machen Sie aus Ihrer Besteckschublade eine kleine Schatztruhe oder zeigen Sie Ihren Freunden, Verwandten oder Ihrer Liebsten einfach Ihre Wertschätzung indem Sie dieses freudebringendes Gerät verschenken.
Produkt 2 - das unsichtbare T-Shirt
Das unsichtbare T-Shirt ist wie der Name schon sagt unsichtbar weil nicht tatsächlich in der Realität vorhanden. Dieses Produkt hat jedoch pädagogischen Wert indem es die Phantasie des Besitzers dahingehend animiert, sich ein eigenes Bild des unsichtbaren Miguel de Cervantes T-Shirt vorzustellen. Gekoppelt wird das unsichtbare T-Shirt noch mit einem besonderen Goodie. Sie haben die Möglichkeit originale Miguel de Cervantes Blockzetteln zu kaufen, auf denen Sie die Erkenntnisse Ihres Kreativitätsprozesses verewigen können. Sogenannte "unsichtbare T-Shirt Parties" erfreuen sich, wie wir erfahren haben, immer größerer Beliebtheit. Auf diesen Parties kann man mit seinen Freunden und Bekannten nach Lust und Laune seine Erfahrungen mit den unsichtbaren T-Shirts austauschen und dazu noch regen Tauschhandel mit den Blockzetteln betreiben. Wie wir gehört haben soll es schon regelrechte Stars in der Szene geben. Kaufen Sie noch heute Ihr unsichtbares T-Shirt zum sagenhaften Einstiegspreis von €29,85 und bestellen Sie dazu noch den originalen Miguel de Cervantes Blockzettel um €99,99. Des weiteren Stellen wir bei Bedarf noch gerne eine Anleitung für eine "unsichtbare T-Shirt Party" zum Unkostenbeitrag von €15,55 zur Verfügung. Betreten Sie die Galaxis des unsichtbaren - mit Miguel de Cervantes unsichtbaren T-Shirt und den dazugehörigen Perifalien.
Produkt 3 - die Schuhe ohne Sohle
Miguel de Cervantes´ Schuhe ohne Sohle sind DAS modische Must der Saison. Mit diesen aus Holz bestehenden sohlenlosen Schuhen sind Sie garantiert der Mittelpunkt jeder sommerlichen Cocktailparty. Des weiteren sind Sie aus medizinischer Sicht vor allem Menschen mit starken Fußgeruch und Topmanagern der Hochfinanz zu empfehlen. Mit diesen Schuhen haben Sie garantiert immer das Gefühl geerdert zu sein und Sie können mit Fug und Recht behaupten, "Ich stehe mit beiden Beinen auf der Erde!". Bestellen Sie noch heute zum Vorzugspreis das Modell "Eibenholz" um € 235,-- oder das günstigere Modell "Grüße vom Sperrmüllplatz" um sagenhafte und unerreichbare € 137,--. Miguel de Cervantes´sohlenlose Schuhe - and you´ll never walk alone.
Produkt 4 - das Pensionsversicherungsabo
Das Miguel de Cervantes Pensionsversicherungsabo beschützt Sie mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit davor, in der Pension als armer und unterpriviligierter bzw. unversorgter Mensch dahin vegetieren zu müssen. Wie wir dies anstellen? Ganz einfach, Sie werden Ihre Pension nicht erleben und bezahlen erst nach Ihrem Tod mit Ihrem gesamten Vermögen, dass Sie der Absurdistan Inc. testamentarisch überschreiben. Dafür erhalten Sie in Ihren letzten Jahren des aktiven Erwerbslebens täglich frisches Gemüse aus Tchernobyl, leckeren Fisch aus dem Baikalsee und zum Drüberstreuen noch echtes britisches BSE - Rindfleisch. Wir können Ihnen garantieren, Sie werden Ihre Pension dadurch niemals erleben und somit sind Sie all Ihre finanziellen Pensionssorgen los. Ein weiterer positiver Effekt hierbei ist sicherlich auch das Fernbleiben des gefürchteten Pensionsschocks. Unterschreiben Sie noch heute - das Miguel de Cervantes Pensionsversicherungsabo
Produkt 5 - der imaginäre Freund
Keiner mag Sie! Auch wenn Sie es niemals zugeben würden, Sie wissen es, die Absurdistan Inc. weiß es. Deshalb haben wir für Sie den imaginären Freund zum kaufen kreiert. Bei diesem imaginären Freund handelt es sich nicht um irgendjemanden sondern um Miguel de Cervantes persönlich. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Miguel de Cervantes war berühmt (somit sind sie der Freund einer Berühmtheit), er widerspricht nicht und wenn man seine Anwesenheit nicht mehr wünscht, kann man das Zertifikat zur imaginären Freundschaft (bunt mit Scherpe) einfach in die Ecke legen. Des weiteren haben Sie durch die imaginäre Freundschaft mit Miguel de Cervantes die Möglichkeit, durch kleinen Aufpreis, Mitglieder der weltweiten "Miguel de Cervantes friendship community" zu werden. Sie werden nie mehr alleine sein, weder zu Hause vor dem Fernseher, noch beim abendlichen Ausgehen denn das Miguel de Cervantes imaginäre Freundschafts Zertifikat passt in jede Hosentasche oder Handtasche. Greifen Sie zu, Sie erhalten das Zertifikat zum einmaligen Vorteilspreis von € 1.500,-- und gegen eine Gebühr von € 200,-- werden Sie Mitgleid in der "Miguel de Cervantes friendship community".
Sie haben das Gefühl diese Produkte seien sinnlos und würden keinen Zweck erfüllen? Dann denken Sie mal scharf und ordentlich nach ob die letzten drei Dinge die Sie im Einkaufszentrum erstanden haben wirklich nötig gewesen wären!!!
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Wählt mich zum Kanzler
In einer Zeit, in der niemand wirklich weiß, welche Regierungskoalition gerade Österreich vorsteht (schwarz-blau oder etwa doch schwarz-orange?) kann es nur mehr eine Lösung geben. Wählt MICH zum Kanzler!!!
Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass meine erste Amtshandlung ein riesiges Freibier-Fest sein wird - und zwar bundesweit. Des weiteren werden grauenhafte Gesetze und Aktionen wie die einseitige Pensionskürzungsreform, das neue Hochschülerschaftsgesetz, das menschenunwürdige Asylgesetz, die Aufhebung der Umweltverträglichkeitsprüfung, der Ankauf von Kriegsfliegern und die Subventionierung (sprich: Geldgeschenke) von nicht-steuerzahlenden Konzernen sofort außer Kraft gesetzt. Hierbei heißt die Devise: soziale Treffsicherheit denn niemand kann wirklich verstehen, warum Großkonzerne trotz Arbeitsplätzeabbau "Sozialhilfe" in Milliardenhöhe erhalten und gleichzeitig immer mehr Menschen, auch Menschen die arbeiten, zu Sozialhilfeempfängern gemacht werden, eine gelenkte und von der Regierung wenn nicht gar erwünschte so doch eine vorhersehbare Entwicklung.
Des weiteren werde ich schon am Beginn meiner Amtszeit das Stiftungsrecht für Null und Nichtig erklären. Es ist nicht einzusehen, dass Großkapitalisten relativ gesehen weniger Steuern zahlen als eine Reinigungskraft. Ja, ich würde soweit gehen, dass man mit dem "Melken" der Cash-Cow "reiche weiße Krawattenträger mit Unmengen von Kohle und fragwürdiger Ethik" sofort beginnen könnte.
Nebenbei würde ich das aus der Antike bekannte Scherbengericht, wenn auch modifiziert, wieder einführen. Dies könnte folgendermaßen ablaufen, dass diejenigen Topmanager die am Jahresende die meisten Dienstnehmer gekündigt haben oder Mitarbeiterrechte eklatant untergraben zu mindestens 200 Stunden gemeinnütziger Sozialarbeit verurteilt werden sollte - die Verantwortung der Entleerung von Bettpfannen in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung kann man sogar einem Topmanager überantworten - hierbei kann nicht einmal ein Topmanager versagen. Dies hätte auch für den Topmanager an sich große persönliche Vorteile, denn er hätte wahrscheinlich zum ersten Mal seit Jahren die Chance, Menschen zu treffen die nicht ständig Koks unter der Nase haben oder ihr schlechtes Gewissen (sofern vorhanden) schon nach dem Aufstehen mit Wodka-Gorbatschow betäuben müssen. Ja, man könnte dies sogar als Schutzgesetz für Manager der Hochfinanz betrachten - "Kapitalisten - Back to the roots mit euch"
Des weiteren bin ich für eine Durchforstung des Strafgesetzes, denn wer kann schon wirklich verstehen warum Eigentumsdelikte stärker bestraft werden als etwa Kindesmissbrauch. Ist Geld in dieser Gesellschaft wirklich mehr wert als der Schutz von Leben? Wählt mich zum Kanzler und ihr werdet diesen herrschenden Mißstand bald nicht mehr ertragen müssen.
Hey, und wenn euch das alles noch nicht überzeugt hat gibt es noch eine ganz besondere Sache: des weiteren bin ich für die direkte Demokratie. Es werden Volksabstimmungen zu für EUCH wichtigen Themen abgehalten an denen ich, als euer Regierungschef, auch nichts ändern kann - selbst wenn mir das Ergebnis nicht in den Kram passt. Ihr könnt dann jedes Gesetz haben das ihr wollt, egal ob es Sinn macht oder nur Unsinn ist - das Votum alleine zählt. Na wenn das kein Deal ist!!!
Also wählt mich zum Kanzler und bevor ich es in der Eile vergesse: El Pueblo unido jamàs sera vencido
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Ich verspreche hiermit hoch und heilig, dass meine erste Amtshandlung ein riesiges Freibier-Fest sein wird - und zwar bundesweit. Des weiteren werden grauenhafte Gesetze und Aktionen wie die einseitige Pensionskürzungsreform, das neue Hochschülerschaftsgesetz, das menschenunwürdige Asylgesetz, die Aufhebung der Umweltverträglichkeitsprüfung, der Ankauf von Kriegsfliegern und die Subventionierung (sprich: Geldgeschenke) von nicht-steuerzahlenden Konzernen sofort außer Kraft gesetzt. Hierbei heißt die Devise: soziale Treffsicherheit denn niemand kann wirklich verstehen, warum Großkonzerne trotz Arbeitsplätzeabbau "Sozialhilfe" in Milliardenhöhe erhalten und gleichzeitig immer mehr Menschen, auch Menschen die arbeiten, zu Sozialhilfeempfängern gemacht werden, eine gelenkte und von der Regierung wenn nicht gar erwünschte so doch eine vorhersehbare Entwicklung.
Des weiteren werde ich schon am Beginn meiner Amtszeit das Stiftungsrecht für Null und Nichtig erklären. Es ist nicht einzusehen, dass Großkapitalisten relativ gesehen weniger Steuern zahlen als eine Reinigungskraft. Ja, ich würde soweit gehen, dass man mit dem "Melken" der Cash-Cow "reiche weiße Krawattenträger mit Unmengen von Kohle und fragwürdiger Ethik" sofort beginnen könnte.
Nebenbei würde ich das aus der Antike bekannte Scherbengericht, wenn auch modifiziert, wieder einführen. Dies könnte folgendermaßen ablaufen, dass diejenigen Topmanager die am Jahresende die meisten Dienstnehmer gekündigt haben oder Mitarbeiterrechte eklatant untergraben zu mindestens 200 Stunden gemeinnütziger Sozialarbeit verurteilt werden sollte - die Verantwortung der Entleerung von Bettpfannen in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung kann man sogar einem Topmanager überantworten - hierbei kann nicht einmal ein Topmanager versagen. Dies hätte auch für den Topmanager an sich große persönliche Vorteile, denn er hätte wahrscheinlich zum ersten Mal seit Jahren die Chance, Menschen zu treffen die nicht ständig Koks unter der Nase haben oder ihr schlechtes Gewissen (sofern vorhanden) schon nach dem Aufstehen mit Wodka-Gorbatschow betäuben müssen. Ja, man könnte dies sogar als Schutzgesetz für Manager der Hochfinanz betrachten - "Kapitalisten - Back to the roots mit euch"
Des weiteren bin ich für eine Durchforstung des Strafgesetzes, denn wer kann schon wirklich verstehen warum Eigentumsdelikte stärker bestraft werden als etwa Kindesmissbrauch. Ist Geld in dieser Gesellschaft wirklich mehr wert als der Schutz von Leben? Wählt mich zum Kanzler und ihr werdet diesen herrschenden Mißstand bald nicht mehr ertragen müssen.
Hey, und wenn euch das alles noch nicht überzeugt hat gibt es noch eine ganz besondere Sache: des weiteren bin ich für die direkte Demokratie. Es werden Volksabstimmungen zu für EUCH wichtigen Themen abgehalten an denen ich, als euer Regierungschef, auch nichts ändern kann - selbst wenn mir das Ergebnis nicht in den Kram passt. Ihr könnt dann jedes Gesetz haben das ihr wollt, egal ob es Sinn macht oder nur Unsinn ist - das Votum alleine zählt. Na wenn das kein Deal ist!!!
Also wählt mich zum Kanzler und bevor ich es in der Eile vergesse: El Pueblo unido jamàs sera vencido
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Mittwoch, April 06, 2005
Nachricht von de Cervantes
Wieder einmal erreichte unsere Redaktion ein Brief von Miguel de Cervantes, sie wissen schon, jener Typ der auf Grund seines kritischen Artikels "Absolutismus und Oligarchie in den modernen Demokratien - Herrschaft des Kapitals" am hellichten Tage mittels Kopfschuss hingerichtet wurde, aus dem Garten Eden. Eigentlich wollten wir mit de Cervantes gar nichts mehr zu tun haben, nachdem er in seinem letzten Brief so respektlos dem heiligen Frühling gegenüber gewesen war jedoch konnte uns sein tragischer Hilferuf überzeugen, ihm noch eine 2. Chance zu geben. Hier der ungekürzte Brief von de Cervantes:
"Hi Folks,
mir geht es gut, wie geht es euch? Nein, verdammt, mir geht es gar nicht mehr gut. Der Garten Eden stinkt seit neuesten. Der Big Boss ist zu von seinem Wellness-Urlaub zurückgekehrt und Petrus, diese Petze, hat natürlich alles sofort verraten. Von den Saufgelagen und Parties, von der Einführung der freien Liebe und natürlich auch, dass Emiliano Zapata, Augusto Sandino und ich immer mal wieder Ernesto "Che" Guevara zum Spass ein Wenig verprügeln würden. Das schreit nach Rache - irgendwann erwischen wir Petrus schon noch und dann werden wir ihn mit Bowlingkugeln bewerfen, das hat er verdient.
Naja, jetzt leben wir halt drogenmäßig und sexuell gesehen wieder völlig abstinent und auch Ernesto vermisst seine tägliche Tracht Prügel schon sehr. Doch das wirklich Schlimme hier oben ist, dass der Big Boss nach seinem Wellness-Urlaub zum Turbokapitalisten mutiert ist. Seit neuesten müssen wir arbeiten!!! Versteht da einer noch das Paradies - die lassen jetzt sogar Verstorbene arbeiten. Grauenhaft! Und mich hat es natürlich wieder voll erwischt. Ich wurde dazu eingeteilt sämtliche irdische "Sex and the City" - Folgen mit himmlischen Schauspielern nachzudrehen und glaubt mir, das irdische "Sex and the City" ist schon hart und quälend aber "Sex and the Heaven" schlägt der Krone nun wirklich alle Zacken raus. Aber natürlich, so ist das nun einmal, zuerst werde ich auf Erden am hellichten Tag hingerichtet und nun muss ich den Regisseur und Hampelmann für "Sex and the Heaven" spielen. Als ich noch lebte erwähnte jammerte ich oft scherzeshalber "Ich habe mein ganzes Leben lang nur Pech", doch das sich dies im Tod so stark bewahrheiten würde hätte ich mir in meinen kühnsten Alpträumen nicht erträumen lassen.
Doch ich werde mich rächen - ich werde versteckte und unterschwellige Botschaften in der Hintergrundmusik von "Sex and the Heaven" integrieren die im Unterbewusstsein wahrgenommen werden wie z. B. "Bewerft Petrus mit Bowlingkugeln", "Der Big Boss ist ein Poser" oder "Ey Mann, wo ist das ganze Bier geblieben". Dann werden wir schon sehen wie lange der Big Boss seinen Turbokapitalismus gepaart mit Null-Spass-Toleranz noch durchdrücken kann. Zuletzt werde ich lachen oder zumindest meinen Job verlieren. Arbeiten in Eden, gibt es etwas dämlicheres?
Und bevor ich es vergesse soll ich euch von Johannes dem Säufer ausrichten, dass er nun wahrhaftig und tatsächlich mit Attila die anonymen himmlischen Alkoholiker besucht, seinen Job als himmlischer Postbote hat er aber trotzdem verloren. Doch nun ist er Pantomime und Töpferer geworden und es scheint ihm zu gefallen.
Also Leute, auf ein Nächstes und viel Erfolg und Spass auf Erden.
Euer
Miguel de Cervantes"
Uns fällt dazu nicht mehr viel ein. Auch die Redaktion ist bestürzt dass nun der Kapitalismus auch schon im Garten Eden Einzug gehalten hat. Wir sind fast sprachlos und können nur mehr anmerken: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be - und mit dem Paradies verhält es sich wohl ebenso. Doch nur Mut de Cervantes, du wirst auch "Sex and the Heaven" überstehen.
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
"Hi Folks,
mir geht es gut, wie geht es euch? Nein, verdammt, mir geht es gar nicht mehr gut. Der Garten Eden stinkt seit neuesten. Der Big Boss ist zu von seinem Wellness-Urlaub zurückgekehrt und Petrus, diese Petze, hat natürlich alles sofort verraten. Von den Saufgelagen und Parties, von der Einführung der freien Liebe und natürlich auch, dass Emiliano Zapata, Augusto Sandino und ich immer mal wieder Ernesto "Che" Guevara zum Spass ein Wenig verprügeln würden. Das schreit nach Rache - irgendwann erwischen wir Petrus schon noch und dann werden wir ihn mit Bowlingkugeln bewerfen, das hat er verdient.
Naja, jetzt leben wir halt drogenmäßig und sexuell gesehen wieder völlig abstinent und auch Ernesto vermisst seine tägliche Tracht Prügel schon sehr. Doch das wirklich Schlimme hier oben ist, dass der Big Boss nach seinem Wellness-Urlaub zum Turbokapitalisten mutiert ist. Seit neuesten müssen wir arbeiten!!! Versteht da einer noch das Paradies - die lassen jetzt sogar Verstorbene arbeiten. Grauenhaft! Und mich hat es natürlich wieder voll erwischt. Ich wurde dazu eingeteilt sämtliche irdische "Sex and the City" - Folgen mit himmlischen Schauspielern nachzudrehen und glaubt mir, das irdische "Sex and the City" ist schon hart und quälend aber "Sex and the Heaven" schlägt der Krone nun wirklich alle Zacken raus. Aber natürlich, so ist das nun einmal, zuerst werde ich auf Erden am hellichten Tag hingerichtet und nun muss ich den Regisseur und Hampelmann für "Sex and the Heaven" spielen. Als ich noch lebte erwähnte jammerte ich oft scherzeshalber "Ich habe mein ganzes Leben lang nur Pech", doch das sich dies im Tod so stark bewahrheiten würde hätte ich mir in meinen kühnsten Alpträumen nicht erträumen lassen.
Doch ich werde mich rächen - ich werde versteckte und unterschwellige Botschaften in der Hintergrundmusik von "Sex and the Heaven" integrieren die im Unterbewusstsein wahrgenommen werden wie z. B. "Bewerft Petrus mit Bowlingkugeln", "Der Big Boss ist ein Poser" oder "Ey Mann, wo ist das ganze Bier geblieben". Dann werden wir schon sehen wie lange der Big Boss seinen Turbokapitalismus gepaart mit Null-Spass-Toleranz noch durchdrücken kann. Zuletzt werde ich lachen oder zumindest meinen Job verlieren. Arbeiten in Eden, gibt es etwas dämlicheres?
Und bevor ich es vergesse soll ich euch von Johannes dem Säufer ausrichten, dass er nun wahrhaftig und tatsächlich mit Attila die anonymen himmlischen Alkoholiker besucht, seinen Job als himmlischer Postbote hat er aber trotzdem verloren. Doch nun ist er Pantomime und Töpferer geworden und es scheint ihm zu gefallen.
Also Leute, auf ein Nächstes und viel Erfolg und Spass auf Erden.
Euer
Miguel de Cervantes"
Uns fällt dazu nicht mehr viel ein. Auch die Redaktion ist bestürzt dass nun der Kapitalismus auch schon im Garten Eden Einzug gehalten hat. Wir sind fast sprachlos und können nur mehr anmerken: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be - und mit dem Paradies verhält es sich wohl ebenso. Doch nur Mut de Cervantes, du wirst auch "Sex and the Heaven" überstehen.
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Fragestunde
Weisst Du, wie es ist, wenn Du gern wüsstest, wie es wär', wenn Du wüsstest, was Du wolltest, wenn Du wüsstest, sie will mehr? Dies ist wohl eine der Fragen der Fragen. Verdammt, zur Hölle mit Themen wie den Weltfrieden, Fragestellungen zur nachhaltigen Entwicklung der Wirtschaftsräume oder der Thematik der weltweiten Aids-Epidemie! Diese Fragen sind abgelutscht und man kann sie sowieso in jedem x-beliebigen Magazin nachlesen. Was uns mehr interessieren sollte sind Fragestellungen wie die bereits erwähnte: Weisst Du, wie es ist, wenn Du gern wüsstest, wie es wär', wenn Du wüsstest, was Du wolltest, wenn Du wüsstest, sie will mehr? So etwas braucht man.
Ebenso ist die Fragestellung ob du weisst, wie es ist, wenn Du weisst, was Du nicht wissen willst, und nicht weisst, willst Du es doch, weil, wer weiss, ob nicht Wissen hilft? Das ist doch einmal etwas - solche Fragestellungen schaffen Laune. Und um noch eines darauf zu setzen: Weisst Du, wie es ist, wenn Du Dich fragst, fragt sie sich auch, was Du Dich fragst, und nur die Frage ist, ob Du Dich fragen traust? Bedeutet Solidarisch im Stehen oder im Sitzen pissen?
Wem interessieren die wirklich großen Weltgeschlichtlichen Vorgänge wenn man oftmals nicht einmal fähig dazu ist, seine dem persönlichen Lebenbereich betreffenden Fragen und Herausfordungen zu bewältigen. Also mein Appell.
Zum Teufel mit komplizierten Fragestellungen, zum Teufel mit verkorksten Theorien und beginnen wir einfach, uns auf uns selbst zu konzentrieren. Dann dürfte der Rest von selbst gehen.
Und bevor ich es in der Eile noch vergesse: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Ebenso ist die Fragestellung ob du weisst, wie es ist, wenn Du weisst, was Du nicht wissen willst, und nicht weisst, willst Du es doch, weil, wer weiss, ob nicht Wissen hilft? Das ist doch einmal etwas - solche Fragestellungen schaffen Laune. Und um noch eines darauf zu setzen: Weisst Du, wie es ist, wenn Du Dich fragst, fragt sie sich auch, was Du Dich fragst, und nur die Frage ist, ob Du Dich fragen traust? Bedeutet Solidarisch im Stehen oder im Sitzen pissen?
Wem interessieren die wirklich großen Weltgeschlichtlichen Vorgänge wenn man oftmals nicht einmal fähig dazu ist, seine dem persönlichen Lebenbereich betreffenden Fragen und Herausfordungen zu bewältigen. Also mein Appell.
Zum Teufel mit komplizierten Fragestellungen, zum Teufel mit verkorksten Theorien und beginnen wir einfach, uns auf uns selbst zu konzentrieren. Dann dürfte der Rest von selbst gehen.
Und bevor ich es in der Eile noch vergesse: Ich würde auch nicht mehr sagen that the kids are allright even if they just might be
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Tod eines großen Mannes des 20. Jahrhunderts
Unlängst verstarb eine der größten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Eines seiner größten Talente war es, dass er besonders auf die Menschen zugehen konnte. Er begeisterte sowohl Einzelne die das Glück hatten mit ihm persönlich sprechen zu dürfen als auch die ganz großen Massen die er stets zu dirigieren vermochte.
Er war auch sehr vielseitig. Das eine Mal als ernsthafter Akteur der Zeitgeschichte, das andere Mal als Bindeglied der Völkerverbindung. Er schuf Hoffung, Zufriedenheit und Verbundenheit - ja er war eine Integrationsfigur.
Er war kein Mann der abgehobenen Klasse sondern ein Mann des Volkes, man konnte ihn an den unmöglichsten Orten treffen wo er sich stets, den örtlichen Gegebenheiten angepasst, Freunde machte.
Er war einer der ganz Großen, mit ihm stirbt wohl eine Ära und trotzdem müssen wir einsehen - Harald Juhnke ist verstorben - oder dachtet ihr etwa ich rede vom Papst?
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Er war auch sehr vielseitig. Das eine Mal als ernsthafter Akteur der Zeitgeschichte, das andere Mal als Bindeglied der Völkerverbindung. Er schuf Hoffung, Zufriedenheit und Verbundenheit - ja er war eine Integrationsfigur.
Er war kein Mann der abgehobenen Klasse sondern ein Mann des Volkes, man konnte ihn an den unmöglichsten Orten treffen wo er sich stets, den örtlichen Gegebenheiten angepasst, Freunde machte.
Er war einer der ganz Großen, mit ihm stirbt wohl eine Ära und trotzdem müssen wir einsehen - Harald Juhnke ist verstorben - oder dachtet ihr etwa ich rede vom Papst?
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
Freitag, April 01, 2005
Neues Monat - neue Postings
Nun geht diese Weblog in ihr zweites Monat und ich werde versuchen, die Postings nach bestem Wissen und Gewissen genauso sinnlos, im Grunde genommen saublöd und vollkommen entbehrlich zu gestalten wie ich es im März tat.
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
ps: heute starben mindestens 10.000 Kinder in Folge von Unterernährung
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