Posts mit dem Label Satire Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Satire Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, April 10, 2007

Super-Alex, Sitcom-Politik und Muppets

Heute ist es soweit. Der ORF geht in die nächste Runde. Der neue ORF, wie Super-Alex Wrabetz gerne betont, wenn er freudig strahlend Interviews gibt. Endlich geht es los - und wir werden in Zukunft von "neuer ORF"-Werbung verschont bleiben. Das war aber auch zu penetrant in letzter Zeit...

Mit im Programm eine neue, österreichische Daily-Soap. Na schaun wir mal, ob das was kann. Was aber noch abgeht, und woran Super-Alex Wrabetz und seine Direktoren nicht gedacht haben, ist eine Polit-Sitcom. Alleine die österreichische Innenpolitik würde genug Beispiele bieten. Mir schwebt da so etwas wie "Die liebe große Koalition" im Southpark Stil vor. Fragt sich wer, wie Kenny, am Ende jeder Folge den Serientod sterben muss?

Aber es gäbe auch genug Anleihen um internationale Specials zu bieten. Etwa zur Zeit George Dubya Bush und Tony Blair als alte, motzende Muppets auf dem Balkon - die zwei Alten eben - und zwar weil sie den Zenit ihrer Regierungszeit längst überschritten haben. Die restlichen Regierungschefs der EU als Fraggles, die zwar Unsinn machen, aber an nichts schuld sein wollen und damit das tolle EU-Projekt mehr und mehr in Misskritik bringen. Die kommunistischen Regime Asiens als Dozer, das waren die kleinen Dinger bei den Fraggles, die immer Zeugs bauten und nicht wussten wieso. Dazu noch fünfzehn feige Soldatlein mit britischem Akzent und Monty Pythons Humoranleihen. Fehlt noch ein großer, böser, tollwütigen und zutiefst dämlicher Wolf, welcher unschwer als Mahmoud Ahmedinadschad erkennbar ist.

Am Ende jeder Folge, wenn sich die Apokalypse in ihrer Absurdität nähert, könnten ja Kasperl und Pezi-Bär, der kleine Wicht (der Opa von "Bruno", dem toten Braunbären), erscheinen. Denn spätestens nach dem echten oder vermeintlichen Doping-Skandal von Turin sind die beiden wild auf Anabolika und haben übermenschliche Kräfte. Dann gibt es Ohrfeigen für den bösen Wolf, die Dozer werden dazu angehalten arbeitsrechtliche Vorschriften einzuhalten, die Fraggles werden zur Ordnung gerufen... und nun ja, die beiden Muppets George Dubya Bush und Tony Blair werden auf einen noch höheren Balkon verbannt, auf das ihr Gemotze nicht weiter stören wird. Denn die Anabolika-Jungs, Kasperl und Pezi, verkörpern die wiedererstarkte UNO. Ziemlich genial, oder?

Lieber Super-Alex Wrabetz. Wenn du am Konzept interessiert bist, dann bin ich gerne zu Verhandlungen bereit. Ich schreibe auch gerne das Drehbuch, denn spätestens nach einigen facheinschlägigen Uni-Lehrveranstaltungen weiß ich nun auch, was man mit Begriffen wie "OFF" verbindet. Lieber Super-Alex, zögere nicht! Denn wartest du zu lange, dann könnte vielleicht ATV anklopfen. Denn die brauchen sicherlich ein Nachfolge-Programm für "Volltrottel-Das Fußballmagazin"... ach ja, Jim Henson bescheißen wir einfach. Der bekommt keine Tantiemen für seine Muppets. Nicht weil wir es können, sondern einfach weil wir mutig genug dazu sind.

Ach ja. Ich hätte auch ein paar tolle Ideen für Product-Placement. Wir könnten in jeder Folge einen Eurofighter fliegen lassen, der Medikamente nach Afrika bringt. EADS hat Sympathien bitter nötig. Pezi-Bär könnte in jeder Folge Recheis-Nudeln essen. George Dubya Bush und Tony Blair könnten Red Bull trinken. Die Dozer könnten mit Wienerberger Ziegel bauen. Die Fraggles könnten als Liebhaber österreichsicher Schnitzel dargestellt werden. Und vor dem bösen Mahmoud Ahmadinedschaf Wolf könnte man sich mit Vandal-Gelsensteckern schützen. Und am Ende jeder Woche könnte, durch kostenpflichtiges Publikumsvoting, der Liebling der Woche gekürt werden. Natürlich verbunden mit einem Gewinnspiel, in dem ein romantisches Wohlfühlwochenende in der Therme Loipersdorf gewonnen werden kann. Wie man sieht... ich habe an alles gedacht.

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Dienstag, Jänner 02, 2007

Dickes Pech

Ab und an mag ich das österreichische Meanstreammedium öffentlich-rechtlicher Rundfunk, genauer den ORF, ja doch ganz gerne. Besonders jetzt, wo durch Super-Alex alles besser werden wird. Das Programm wird besser, der Informationswert wird besser... nun ja, es bleibt zu hoffen, dass wenigstens die Wurstsemmerl der ORF-Kantine besser werden. Und statt dem schwarzen Moltofon, wie es der Dorfer Fredl so schön ausdrückte, gibt es nun wohl wahrscheinlich einen direkten Draht jeder politischen Partei im ORF. Super-Alex - das ist gelebter Pluralismus.

Doch warum meine heutige Begeisterung? Es liegt an einem Teletext-Artikel, der den schönen Titel "Übergewichtige steckte in Höhle fest" trägt. Ich weiß nicht, ob es nur an meinem schlichten Gemüt liegt, doch solche Meldungen bringen mich immer dazu, infantil loszuprusten.

Eine kurze Zusammenfassung gefällig? Eine extrem übergewichtige Frau steckte in einer südafrikanischen Touristenattraktion, dem "Tunnel of Love" fest. Dadurch wurden 23 andere Touristen mit gefangen. Insgesamt dauerte der Spass ganze 12 Stunden lang. Man mag sich vorstellen, dass nach einiger Zeit ein paar recht unschöne Ausdrücke von den Eingesperrten an die feststeckende Dicke drangen (außer die anderen Eingesperrten waren bessere Menschen, als ich es in dieser Situation sein würde).

Doch das beste kommt noch: Sie wurde schließlich befreit. Und zwar mit Hilfe eines FLASCHENZUGES und flüssigen PARAFIN ALS GLEITMITTEL (scheint wohl besser als Vaseline zu sein). Ich kann mir nicht helfen, aber ich könnte mich alleine bei der Vorstellung schon vor Lachen am Boden kringeln und dabei teuflische Grimassen schneiden.

Für die dicke Dame war es sicherlich der peinlichste Tag ihres Lebens - ich mag sie aber, denn mich brachte diese Meldung zum lachen und prusten. Danke, dicke Lady. Und danke Super-Alex, denn nun wird wirklich alles besser.

Wer über ein weniger schlichtes Gemüt als der Schreiber dieser Zeilen verfügt, kann sich ja den folgenden Links widmen, die garantiert mehr Niveau haben, als es jeder Artikel von mir hat oder jemals haben wird. Noam Chomsky ist ja nicht umsonst, mit einem Foto, der Chiefrocker des Monates. Die beiden Teile des Artikels benötigen einige Zeit zum Lesen, doch wer diese Zeit investiert, wird es sicher nicht bereuen.

Artikel 1: Das Jahr 501 von Noam Chomsky Part 1
Artikel 2: Das Jahr 501 von Noam Chomsky Part 2

gracias por estar ahì

Miguel de Cervanter

Freitag, Dezember 08, 2006

Planeta Eskoria - Aktueller Dienst

Der aktuelle Dienst von "Planeta Eskoria", DAS führende Medium für Information, Entertainment und Nonsens, bringt eine Belangsendung zur aktuellen Stunde.

TV-Station Schwarzes Loch bzw. ORF:Helmut Zilk, bei dem man nie weiß, ob er Sozialdemokrat ist oder die SPÖ zum Teufel wünschen will, gab Niki Lauda, dem schönsten Mann Österreichs, die Garantie, seine Hunde ein Jahr lang mit Hundefutter zu versorgen. Als Dankeschön für Niki Laudas Erscheinen in Helmut Zilks Sendung "Lebens-Künstler". Ein nobler Zug von Herrn Zilk und vor allem vom Herrn ORF. Der Niki ist ja eh als Geizha... ähmm... entschuldigen Sie bitte, als sparsamer Mensch bekannt - er hat sich sehr gefreut.

Russland: Das statistische Zentralamt Russlands vermeldet besorgt, dass in jüngster Zeit eine gehäufte Anzahl an russischer Staatsbürger ihr Leben strahlend verbringen - bis es vorbei ist. Ohne dabei jedoch wirklich freudig zu sein. Von freudestrahlend ist hierbei leider nicht die Rede.

Österreich: Eine Studie der hauseigenen Absurdistan Inc. fand heraus, dass eine 90 %ige Wahrscheinlichkeit besteht, dass Glühwein und -punsch bei Frauen zu Impotenz und bei Männern zu ungewollter Schwangerschaft führt.

Zentralchina: Bei einer katholischen Bar-Mitzvah, nach altem islamischen Ritus mit Rastafari-Einflüssen zelebriert, erlitt ein Kanadier einen Erstickungsanfall. Da er ein zu großes Stück eines Tiroler Speckknödels verschlang. Ein Schimpanse und ein Karibu retteten ihn durch die sachgerechte Anwendung des Heimlich-Griffes.

Wien: Die "Vereinigung für ein abstinentes Leben Österreichs" überreichte Baumeister Richard Lugner den Nüchternheitspreis mit bunter Scherpe für seinen untadeligen Lebensstil und der Meidung jeglicher Form von Alkohol.

Nordpol: Wie wir kürzlich erfahren hatten, fällt Weihnachten heuer für den gesamten nordamerikanischen Kontinent aus. Der Weihnachtsmann wurde von seinen Rentieren, unter Führung des Guerilla-Rentiers Rudolph, angegriffen und schwer verletzt. Sein Zustand ist kritisch, aber stabil. Die UN-Vollversammlung wird sich mit diesem Fall befassen und den Überfall, aller Voraussicht nach, scharf verurteilen. Ein Einsatz der Blauhelme ist ebenso angedacht.

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Freitag, Oktober 27, 2006

Rezeption macht kaputt!

Ja, wenn man erfährt, dass Madonna kleine malawische Kinder entführt, ja, dann ist es soweit, dass man sich wirklich fragt, warum man sich derart lächerlicher News widmet. Aber echt... wo kommen wir denn da hin, wenn plötzlich jeder Popstar oder jedes Sternchen versuchen würde, arme malawische Kinder zu adoptieren. Das verstößt gegen die Menschenrechte. Ich bin zwar nicht gerührt, dafür aber auch nicht beeindruckt. Des Weiteren kann von beeinträchtigt keine Rede sein.

Die Europäische Union zerstört 10 Mio. Liter französischen Rotweines. In der offiziellen Meldung hieß es, dass sie diese riesige Menge "vernichten" würden. Ich kann mir schon vorstellen, wie dieser Wein "vernichtet" wird. Endlich ist mir klar, weshalb die Europäische Union ein derart großes Heer an Beamten anstellt (böse Zungen munkelten es wäre zur Aufbesserung der Arbeitsmarktstatistik - Schmarren, zum saufen und "vernichten" sind sie da).

Nebenbei sorgte Niki Lauda für einen bühnenreifen politischen Appell. Niki Lauda? Ja, genau, jener Niki Lauda, der einst Doppelweltmeister in der Formel 1 war, zwei Fluglinien aufbaute (eine davon aber fast in den Sand setzte) und weiterhin unangefochten den Titel als hässlichster Österreicher trägt (wenn er stirbt matchen sich Schüssel und Gusenbauer darum). Dafür kann er aber nichts. Folge eines Unfalls. Aber für seinen politischen Appell kann er was... der Niki.

Und die Gehrer erscheint mir schon wie der Haider. Sie ist weg, doch trotzdem noch da. Anstatt Socken und Pullover zu stricken, sah ich sie doch in den letzten Tagen wieder und wieder im TV. Schäm dich Liesl, mit deiner bloßen medialen Präsenz sorgst du bei mir schon für Brechreiz! Wenn du dich nicht bald verpisst, werde ich noch unfreiwillig zum Bulemiker. Grindig, oder?

Und der ORF hat wieder die Rechte zur Live-Übertragung von Bundesligaspielen. Oder hatte... oder hat immer noch... denn im Ränkespiel zwischen Premiere, ORF und ATV plus (Sendung: "Volltrottel - Das Fußballmagazin") blickt man nicht mehr so ganz durch. Wage ich zu behaupten. Und so könnte das Einstandsgeschenk von Xandl Wrabetz ein peinlicher Rohrkrepierer werden... aber natürlich auch wieder nicht. Eigentlich sowieso egal, denn wem interessiert schon der österreichische Fußball? Kann wirklich jeder Bauer Traktor fahren?

Eine "Rumänenbande" wollte Fiona Svarovski entführen und danach Lösegeld fordern. Die Verzweiflung muss schon hoch sein. Ein besserer Plan wäre es gewesen, ihren Mann, Karl-Heinz Grasser, zu entführen und Geld zu verlangen, damit er NICHT freigelassen wird. Da hätte sich sicherlich eine Sammelaktion, frei nach dem alten "Nachbar in Not" Motto, starten lassen. "Liebe Österreicher, für nur einen Euro ermöglichen Sie es, dass Karl-Heinz weitere Zeit in Geiselhaft verbringt...!"

Nun sehen Sie, werte/r Rezipient/In wohin ein ungezielter Medienkonsum führt. Medien sind böse, zeitraubend und verwirrend. Ich mag keine Medien mehr. Statt Medien zu konsumieren werde ich deshalb in Zukunft wirklich wichtige Dinge vorantreiben. Frauen schwängern oder Wale harpunieren... nur als Beispiel.

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Donnerstag, Oktober 05, 2006

Risiko muss sein

Beizeiten bringt der Genuß des öffentlich-rechtlichen Gebührenfernsehens doch das Eine oder Andere witzige Element im Leben hervor. Etwa als gestern die Stöckl bei "Help"-TV vor den Risiken des Online-Spieles "World of Warcraft" warnte. Damn, wurde mir mulmig zumute!

Dazu muss man wissen, dass ich eigentlich nicht viel mit Computerspielen anfangen kann. LAN´s im Freundeskreis überlasse ich lieber jenen, die ein wirklich mieses Sexleben haben. Wenn ich mich bei solchen "Events" blicken lasse, dann nur um Bier zu trinken und Pizza zu essen. Ego-Shooter lassen mich kalt und auch in der Vergangenheit konnte ich mich einzig und alleine für Fußballmanager-Simulationen und die "Civilisation"-Reihe von Sid Meier einigermaßen begeistern. Aber auch nur, weil ich Fußball mag und es mir immer eine riesige Freude bereitete, Atombomben auf die Nachbarzivilisatonen zu werfen. Wohl eine kleine Charakterschwäche von mir, aber da wir davon ausgehen können, dass ich niemals in Besitz von Atomraketen kommen werde, besteht kein Grund zur Sorge.

Aber "World of Warcraft" gehört, ganz entgegen meinen sonstigen Präferenzen, zu einem Computerspiel, dass auch ich hin und wieder spiele. Einmal sogar sechs Stunden durchgehend - es regnete draußen Schusterbuben (geiles Sprichwort!). Zwei Menschen starben schon "wegen dieses Online-Spieles". Es waren wohl Chinesen. Und deshalb muss vor den Tücken und Risiken des Spieles gewarnt werden. Zumindest scheint die Stöckl dieser Meinung gewesen zu sein.

Ich für meinen Teil fühle mich nun endgültig heldenhaft. Denn immerhin: Bis zum gestrigen Abend war mir nur bewusst, dass ich durch meinen Lieblingssport, Parcour, Risiken eingehe. Nun weiß ich aber, dass ich auch bei meinen zweistündigen Zockerpartien pro Woche wahre Todesrisiken eingehe. Doppeltes Risiko eben! (Das Bild zeigt übrigens die "Online-Andacht" für eine, an Erschöpfung, während des Spielens gestorbene Chinesin - schräg, oder?)



gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Montag, August 14, 2006

Tierversuche? Nein. ORF-Kinderversuche

Vielleicht kennt ja der Eine oder Andere die ORF-Sendung "Gut beraten Österreich". Diese Sendung ist an und für sich schon mehr als bedenklich. Dient sie doch rein als Werbeplattform für mehr oder weniger wichtige Produkte, getarnt als redaktionelle Beiträge. Nachdem in dieser Sendung wiederholt Produkte platziert werden, ohne auf etwaige Geldzuwendungen an den Sender aufmerksam zu machen, stellt dies für mich einen Verstoß gegen das Mediengesetz dar. Doch sei es darum, wo kein Kläger, da keine Anklage.

Doch die heutige Ausgabe erschien mir mehr als widerlich. Mit einem kleinen Boot wurde eine Schar voll Kinder auf den Neusiedler-See gebracht, jenen See des östlichsten Bundelandes in Österreich, der nicht nur Soldaten, Surfern und Besuchern der Mörbischer Seefestspiele als Paradies für Gelsen und Moskitos bekannt ist.

Die Kinder sollten Anti-Insekten Mittel testen. Und so wurden die Versuchspersonen mit jenen Mitteln, verschiedener Hersteller, versorgt. Bis auf ein Kind. Jenes Kind bekam nichts. Doch nichts stimmt auch wieder nicht. Denn im Endeffekt erhielt jenes ungeschützte Kind 92 Gelsen- und Moskitostiche. Eine tolle Werbung für die Hersteller jener Präparate, die die minderjährigen Versuchspersonen vor Stichen beschützten. Doch jenes Kind mit den 92 Stichen musste für diesen werbewirksamen und wissenschaftlich überhaupt nicht notwendigen Versuch büßen.

Ja, wäre dies ein Tierversuch gewesen, dann würde sich jeder darüber aufregen. Doch da ja "nur" Kinder gemartert wurden, lässt dies wohl jeden kalt. Mich nicht. Ich protestiere heftig dagegen. Alle hetze ich denen auf den Hals. Von Amnesty International bis zum Menschenrechtsbeirat. Diesen Kinderquälern werde ich es zeigen

Intenta de animal? No ORF-niño-intenta

Tal vez el ORF que transmite "Gut beraten Österreich" sabe el que u otro. Esta difusión es realmente ya más que questionably. Si ella sirve, sin embargo, puramente como una plataforma publicitaria para productos más o menos importantes, disfrazados como contribuciones editoriales. Después en estos productos de repeticiones de difusión son colocados sin llamar la atención hacia cualquier concesión en efectivo al transmisor, este muestra para mí una ofensa contra la ley de medios.

Sin embargo, no es sobre donde ningún demandante, porque ninguna acusación. Sin embargo, la cuestión de hoy me apareció más que la rebelión. Por una barca una muchedumbre de niños fue traída en el lago de Neusiedl, aquel lago de la tierra federal más del Este en Austria que es conocida no sólo por soldados, surfistas e invitados del juegos marineros de Mörbisch como un paraíso para mosquitos. Los niños deberían probar medios de antiinsectos.

Y así los sujetos experimentales fueron suministrados de aquellos medios, fabricante diferente. Hasta un niño. Aquel niño no consiguió nada. Sin embargo, nada no derecho exactamente. Desde en el efecto final que el niño sin protección recibió 92 picaduras de mosquitos. Un gran anuncio para los fabricantes de aquellas preparaciones que protegieron los sujetos experimentales bajo la edad de picaduras. Sin embargo, aquel niño con 92 picaduras no tuvo que expiar este eficaz por la publicidad y académicamente de nada tentativa necesaria.

Sí, si este hubiera sido un bioassay, entonces cada uno estaría excitado sobre ello. Sin embargo, "allí" "sólo" los niños fueron torturados, este probablemente deja cada uno frío. Yo no. Protesto violentamente contra ello. Apresuro todo a aquellos en el cuello. De Amnesty Internationall hasta el consejo consultivo de derechos humanos. ¡Mostraré a estos bestards!

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Dienstag, Juli 11, 2006

Sommerlochartikel: Geld machen mit Blogs

Ja, viel hat man gehört über Weblogs als Möglichkeit einer alternativen Kommunikation. Doch mittlerweile finden und fanden Weblogs mehr und mehr Verwendung für kommerzielle Zwecke. So konnte etwa Sun Microsystems zur Jahrtausendwende, nach dem Platzen der Softwareblase, einen erheblichen Imagegewinn durch die Einführung von Blogs des CEO und der Mitarbeiter erreichen. Ein weiteres Beispiel wäre der südafrikanische Weinhersteller Stormhoek, der durch eine gezielte Blogkampagne ein immenses Umsatzwachstum erreichte. Ich finde es müßig näher auf diese Beispiele einzugehen, immerhin habe ich dies bereits in einer Arbeit über PR Weblogs an anderer Stelle getan.

Eine relativ neue Form der kommerziellen Verwertung von Weblogs, abseits bereits etablierter online-PR Konzepte, ist das "PayPerPost" System. Im "PayPerPost" System werden private Blogger dafür bezahlt, Werbung in ihren Postings unterzubringen. Nieder mit der alternativen Öffentlichkeit, jetzt heißt es Kohle scheffeln!

Obwohl: Viel Geld kann sich der einzelne Blogger dabei nicht machen. Die Prämien sind verschwindend gering für den Preis der Weblog-Prostitution. Da würde man doch vor Verwunderung gleich wieder die ADIDAS Laufschuhe rausnehmen, um sich die Verwunderung von der Seele zu laufen. Vielleicht wäre dies besonders in der Nacht ratsam, denn wenn es kühler ist, muss man sich danach nicht Unmengen an LIPTON Eistee reinziehen. Wenn ich nicht so verdammt koffeinempfindlich wäre und das Unternehmen nicht einfach verachten würde, dann würde wohl auch ein RED BULL hierzu dienlich sein.

Bei soviel Kommerzialisierungsgelüsten im Netz wäre auch ein Urlaub ratsam. Vielleicht in der Urlaubsregion Kärnten, frei nach dem Motto: "Urlaub bei Freunden!" Oder doch lieber ein All-Inclusive Urlaub, gebucht bei Magic Life?

Nun, wie dem auch sei... die Kommerzialisierung dringt überall ein, wo sie eben eindringen kann. Wenn sie wenigstens ein Durex Kondom dafür benutzen würde... dann würde dies wenigstens ohne Geschlechtskrankheiten ablaufen und die Uniqua Privatkrankenversicherung würde nicht unnötig belastet werden.

Wer sich für das "PayPerPost" System interessiert, dem sei dieser Link angeraten. Dort findet sich dann sogar Information statt meiner üblichen Polemik, mit der ich die verehrte Leserin, den geehrten Leser oder geneigten Sozialvoyeuristen belästige.

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes

Sonntag, Juli 09, 2006

Sommerlochartikel: Österreichische Terror-Kühe

Die skurrilsten Geschichten Österreichs entstehen in den Bergen. So auch jene, der Terror-Kühe. Kühe sind generell ziemlich dumme und gleichzeitig auch friedliche Tiere. In Österreich findet man sie, trotz des geringen Anteils der Landwirtschaft am Bruttoinlandsprodukt, im Westen des Landes vorwiegend auf Almen. Dies sind hochgelegene Wiesen, die in der schneefreien Zeit als natürliches Futter-Reservoir dienen. Dort fressen sie Gras und Kräuter bis zum ersten Schnee. Wenn der fällt, dann werden die Kühe wieder ins Tal gebracht und anschließend verspeist. Soviel zur Theorie.

In den letzten Jahren kamen immer häufiger Berichte von aggressiven Kühen vor. Auch heuer gab es schon wieder die ersten Fälle von terroristischen Kuhherden. Was so viel heißen soll, dass Kühe vermehrt Menschen angreifen. Sozusagen eine ausgleichende Gerechtigkeit, isst der Mensch doch seit Jahr und Tag Kühe. Die Rache der Terror-Kühe findet auf österreichischen Almen statt.

Ein interessantes Detail am Rande ist es, dass die Kuhattacken zu beinahe 90 % an deutschen Touristen stattfinden. Haben diese Kühe etwa zu oft die "Piefke Saga" Filme gesehen? Warum sind Deutsche in den meisten Fällen die Opfer der Kühe? Liegt es an den glitzernden Souvenirs, die sie in den Bergen kaufen? Ihrem Unvermögen einen österreichischen Dialekt zu sprechen? Wer weiß nur eines ist sicher: Der nächste Kuh-Terror findet bestimmt statt. Die Frage ist nicht ob, sondern wann und wo. Deutsche sind laut Statistik besonders gefährdet. Befindet sich der Mensch generell in Gefahr und bricht nun das Zeitalter der Terror-Kühe an? Wovor sollten wir uns mehr fürchten - der Al Kaida oder Kühen?

Vacas de terror austriacas

Las historias más cómicas de Austria provienen en las montañas. Tan también que, las vacas de terror. Las vacas son en general completamente tontas y al mismo tiempo también animales pacíficos. En Austria uno los encuentra, a pesar del interés bajo de la agricultura en el producto nacional bruto, en el Oeste de la tierra principalmente en alpes. Este es prados del modo alto situados que sirven en el tiempo sin la nieve como un embalse de comida natural. Allí ellos comen hierba e hierbas hasta la primera nieve. Si él se cae, las vacas son traídas otra vez en el valle y después son consumidas. Tanto a la teoría.

Durante los años pasados parecidos de informes cada vez más frecuentes de vacas agresivas. También este año había primeros casos de las cocinas de la vaca terrorista otra vez. Lo que debería ser llamado tanto que las vacas aumentan el ataque de gente. Tan hablar, una justicia compensadora, sin embargo, la persona come una eternidad a vacas. La venganza de las vacas de terror ocurre en alpes austriacos.

En el borde esto es una parte interesante que los ataques de la vaca ocurren a casi el 90 % en el turista alemán. Demasiado a menudo veían estas vacas las películas de "Piefke Saga" posiblemente? Por qué son alemanes en la mayor parte de casos las víctimas de las vacas? Está esto con los recuerdos brillantes qué ellos compran en las montañas? Decir a su incapacidad un dialecto austriaco?

Quién sabe sólo uno está seguro: el terror de la siguiente vaca ocurre seguramente. La pregunta no es si, pero cuando y donde. Los alemanes son sobre todo puestos en peligro según la estadística. Es el humano en general en el peligro y rompe realmente ahora la edad de las vacas de terror? De qué deberíamos estar con miedo más - Al Qaeda o vacas?

gracias por estar ahì

Miguel de Cervantes